Materialien und Fertigungsverfahren

Typenschilder werden nach der Materialart oder nach der Fertigungstechnologie unterschieden:

 

Materialart

  •  Typenschilder aus Folie:

Diese Leistungsschilder sind in der Regel selbstklebend und können ohne großen Aufwand z.B. in einer Produktion mit variablen Daten bedruckt werden.

Dies erfolgt häufig über einen Thermotransferdrucker, der voraussetzt, dass die Typenschilder auf der Rolle gefertigt wurden, was selbst bei geringen Stückzahlen, d.h. kleinen Auflagen, kostengünstig erfolgen kann.

Einsatz finden die Typenschildetiketten vorwiegend im leichten Maschinenbau sowie in der Regeltechnik, im Gerätebau und im Apparatebau.
Die gängigsten Materialien sind hier Polyester-Folien in Weiß oder Silber sowie Aluminiumfolien

 

  • Typenschilder aus Kunststoff:

Kunststoffschilder mit einer Stärke von 1-2 mm finden häufig als Maschinenschilder Anwendung. Diese können ein- oder mehrfarbig bedruckt oder graviert werden. Gern wird hier ein sogenanntes Sandwich-Material genommen, welches ein 2-Schichten Material ist. Bei der Gravur wird die obere Schicht freigelegt, so dass die Schrift oder das Motiv in der Farbe der unteren Schicht erscheinen.

 

  • Typenschilder aus Aluminium und Edelstahl:

Typenschilder aus Metall werden vorwiegend dort eingesetzt, wo es etwas robuster zugeht.

An schweren Maschinen, Anlagen und Geräten sind diese Metallschilder auch noch nach Jahrzehnten gut lesbar. Die Befestigung erfolgt durch Anschrauben, Annieten oder Ankleben.

Alu-Schilder sind gut zu verarbeiten, kratzfest und korrosionsbeständig. Sie sind daher auch im Außeneinsatz hervorragend geeignet. Unterschiedliche Fertigungsverfahren liefern dabei für jeden Anspruch die optimale Qualität.

Edelstahlschilder werden dort eingesetzt, wo es um spezielle Anforderungen geht. Die harte und homo­gene Edelstahl-O­ber­flä­che trägt zur Ein­hal­tung höchs­ter Hygie­ne­stan­dards bei, wie z.B. in Großküchen und Krankenhäusern gefordert, bei. Auf Grund seiner dekorativen Optik findet dieses Typenschild auch zudem Anwendung, wenn es auf ein besonders dekoratives Erscheinungsbild ankommt.

 

 

Je nach Einsatzgebiet des Typenschildes erfolgt die Fertigung durch unterschiedliche Verfahren:
bedruckt, eloxiert, graviert, geätzt, geprägt

 

Fertigungsverfahren

  • Bedruckte Typenschilder: (Folie, Kunststoff, Aluminium, Edelstahl)

Farben und Formen und Materialen sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Schilder werden je nach Motiv und Anwendung im Siebdruck oder im Digitaldruck bedruckt. Laufende Nummerierungen oder die Ergänzung durch einen Barcode sind dabei möglich.

Bei Bedarf kann der Druck zusätzlich durch ein Laminat geschützt werden.

Ebenso ist das mehrfarbige Vordrucken insbesondere von Folienschildern möglich, die anschließend über einen Thermotransferdrucker mit variablen Daten ergänzt werden.

 

  • Eloxierte Schilder (Aluminium):

Der ggf. mehrfarbige Druck wird durch eine nicht sichtbare Eloxalschicht geschützt, so dass er in den Poren des Aluminiums eingebettet ist. Hierdurch ist das Eloxalschild besonders widerstandsfähig gegen jegliche äußere Einflüsse wie Chemikalien, Witterung und mechanische Belastungen.

 

  • Gravierte Typenschilder (Aluminium, Edelstahl, Kunststoff):

Schriften und/oder Bilder werden eingraviert und farblich ausgelegt. So bekommen diese Maschinen- oder Geräteschilder eine hochwertige Optik. Auch Gravurschilder sind problemlos für den Innen- und Außeneinsatz geeignet.

 

  • Geätzte Typenschilder (Aluminium, Edelstahl):

Das Druckbild wird erhaben oder vertieft aufgebracht. Beim Ätzvorgang wird das Material dabei abgetragen und verursacht so ein reliefartiges Erscheinungsbild. Die Vertiefungen können entweder farblos bleiben oder mit einem Lack ausgelegt werden, der eingebrannt wird. Geätzte Typenschilder haben durch Ihre Oberfläche eine besonderes Erscheinungsbild und gewährleisten eine dauerhafte Lesbarkeit selbst bei Überlackierung.

 

  •  Geprägte Typenschilder (Aluminium)

Die Prägung (das Umformen des Materials) ermöglicht das Hervorheben besonderer Motive oder Logos. Auch bei diesem Fertigungsverfahren entsteht eine reliefartige Oberfläche. Häufig werden die Motive noch durch das Aufbringen von Farbe zusätzlich betont. Die Lesbarkeit von Prägeschildern ist auch bei starker Verschmutzung gewährleistet.

 

 

 

 

 

 

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